Mit „Alien Birth“ hatte ich endlich mal die Gelegenheit meinen schon länger besorgten SFX-Schleim auszuprobieren. Dank „meines“ tollen Models haben wir nach etwas probieren die richtige Konsistenz hin bekommen und konnten loslegen. Das Posing gestaltete sich durch den extrem rutschigen Schleim und dessen quasi Eigenleben als nicht ganz einfach, so dass hier doch Serien an Bildern notwendig waren, um ein cooles Bild zu bekommen.
Durch das hinter dem Model aufgestellte Licht, hat der Schleim, der übrigens sehr gut Hautverträglich ist, einen leichten Glanz bekommen. Die Lichttonung habe ich allerdings erst nachträglich bei der Bildbearbeitung hinzu gefügt.
Vor ein paar Wochen habe ich mal wieder ein Blattgold-Shooting gemacht. Das Thema hat für mich immer einen gewissen Reiz, weil ich den Kontrast vom Gold zu Haut, gerade in meiner HighKey-Bearbeitung sehr cool finden.
Anderes Feedback sagt, dass es eigentlich zu schade ist, die Wärme des Goldes durch die Entsättigung abzuschwächen. Das ist natürlich Geschmackssache, aber sicherlich ein guter Punkt.
Wie auch immer, hier noch ein paar andere Bilder aus noch länger zurück liegenden Shootings. Wie man sieht, bin ich halt doch nicht der kreative Visagist, das Gold ist doch sehr ähnlich aufgebracht. Aber o.k., bin ja auch Fotograf… ;-D
Wer mehr über Blattgold zur Verwendung bei Shootings wissen möchte, kann sich auch mal meinen Artikel Akt-Shooting mit Blattgold anschauen. Da habe ich etwas mehr technisches zum Thema geschrieben.
Edward mit den Scherenhänden ist ohne Frage ein absolut cooler Film. Keine Frage also, dass ich an einem Shooting in Reminiszenz an diesen Film sehr interessiert war. Allerdings, wie so oft bei Ideen von Model Inheritance, war ich erst mal skeptisch. Nicht, weil ich die Idee nicht geil fand, ich hatte nur meine Zweifel den Charakter von Edward einigermaßen gut darstellen zu können.
Probieren geht aber über studieren und so habe ich mir drauf eingelassen. Und ich kann sagen, zum Glück!!
Durch die tolle Zusammenarbeit des ganzen Teams und nicht zuletzt durch die großartig Make-Up u. Hair-Arbeit von Janine Zabel und die super Vorarbeit von Inheritance was die Hände angeht (wir haben Messer statt Scheren verwendet), konnten wir super Bilder umsetzen.
Vielen Dank auch an Limbi für das Filmen des Shootings und an Model Sweetsymphony für das tolle Shooting.
Aber was erzähl ich, hier das Making-Of-Video:
Um die bleiche Haut noch zu verstärken, habe ich die Bilder eher entsättigt, sie allerdings nicht ganz in SW gezogen. Die Narben sind nicht mit Photoshop gemacht, dass war die coole Arbeit von Janine.
Bei den Messer-Händen war einiges an Photoshop-Arbeit notwendig, einfach um die Übergänge in die Hände besser darzustellen.
Hier die fertigen Ergebnisse:
Ich gehöre weiß Gott nicht zu den begnadetsten, was das künstlerische Arbeiten mit den Händen an geht. Bei mir muss immer irgend was technisches dazwischen sein, z.B. eine Kamera.
Nichts desto trotz habe ich mir schon vor über einem Jahr vorgenommen, mal ein Shooting mit Blattgold umzusetzen. Mich hat bei den Bildern die ich bisher gesehen habe, immer der Kontrast der Haut zum glänzenden, scheinenden und metallischen, dennoch edlen Look des Goldes fasziniert.
Meine Befürchtungen von wegen Bezahlbarkeit des Blattgoldes hat sich schnell in Luft aufgelöst. Bei eBay gibt es diverse Anbieter, die 100 Blätter zu Preisen und 20,00 EUR anbieten (http://bit.ly/99Qzeb).
Bleibt die Frage, wie man die Gold-Blätter auf die Haut aufträgt, so dass das Gold auch an Ort und Stelle haften bleibt. Allgemein wird hier die Verwendung von Ölen, Salben oder Lotions empfohlen. Erste Tests haben bei mir gezeigt, dass die meisten Öle und Lotions zu schnell einziehen und auf der Haut nicht lange genug sichtbar sind. Ersteres lässt das Gold wieder zu schnell abfallen und das zweite führt dazu, dass man das Gold nicht präzise genug aufbringen kann.
Meine Empfehlung ist die Verwendung von ganz normaler Nivea-Creme. Diese hat den Vorteil, dass sie durch die weiße Farbe relativ lange gut zu sehen ist und dass sie nicht schnell einzieht. Zudem ist sie Hautverträglich, riecht nicht unangenehm und jeder hat sie. Wichtig ist dabei nur, nicht zu großflächig aufzutragen. Das hätte zur Folge, dass nachher nicht vom Gold bedeckte Flächen auf den Fotos unschön glänzen oder sogar noch weiße Flächen darstellen.
Die Verarbeitung ist dann etwas kniffliger, zumindest bei so ungeschickten Fingern wie ich sie habe. Da die Blätter logischer weise hauchdünn sind, reißen sie entsprechend schnell, schlagen übereinander, wehen weg o.ä. Nach ein paar Tests und etwas Übung lässt sich das aber ganz gut in den Griff bekommen. Um ein nicht unerhebliches Maß an Ausschuss wird man aber nicht herum kommen.
Man trägt also die Creme immer schrittweise auf den Flächen auf,die man mit Gold bedecken will. Anschließen das Gold-Blatt einfach nur auflegen, evtl. ganz leicht mit einem Tuch nachtupfen. Vorsicht! Nichts klebendes an den Fingern haben, sonst hat man das Gold gleich wieder ab. Also, immer nach dem auftragen der Creme gut die Finger abwischen!
So hangelt man sich dann immer weiter vor, bis man alle Flächen die man bedecken möchte, bedeckt sind. Ich persönlich finde einen Maßvollen Einsatz des Goldes sehr ansprechend und stehe sowieso auf High-Key-Fotos, weshalb ich dann mein erstes Blattgold-“Werk“ mit dem ich zurieden war, in High-Key umgesetzt habe. Dabei wurde das Bild entsättigt und nur das Blattgold hat eine gewisse goldfarbige Tonung behalten. Aber das ist natürlich absolute Geschmackssache.
Hier mal das fertige „Gesamtprodukt“:
Neben den rein technischen, oben beschriebenen Aspekten ist hier auch nicht zu vernachlässigen, dass das Gold auf einen Menschen aufgebracht wird. Man sollte also unbedingt vorher mit dem Model die Details absprechen, auch, dass man selbst, oder wenn vorhanden vielleicht ein/e Visagist/in, das Gold mit den Händen aufbringen muss. Das heißt, gegen jede sonst übliche Regel, dass man das Model bei einem Shooting nicht anzufassen hat, ist dies hier notwendig.
Zudem bedeutet es auch für das Model, eine Stunde oder länger relativ still dastehen und ruhig halten zu müssen. Das ist nicht immer ganz leicht und sollte deshalb ebenfalls vorher bei der Auswahl des Models berücksichtigt werden.
Ich hatte hier das große Glück, mit einem sehr erfahrenen Bodypainting-Model arbeiten zu dürfen, was die gesamte Sache natürlich erheblich erleichtert hat.
So, ich hoffe ich konnte ein paar interessante Hinweise liefern und wünsche viel Spass, wenn der ein oder andere Leser es vielleicht selbst mal ausprobiert!
Und natürlich haben ich auch Making-Offs vom Sonntag der Maskerade in Venlo. Hier sogar noch einige mehr, als vom Samstag. Es war auch einfach unheimlich spannend wie sich gerade bei den Special-Effect-Projekten die Kunstwerke entwickelten.
Mein Hochachtung an alle Beteiligten für die enorme Mühe und absolut geniale Arbeit!
Neben den Making-Offs auch ein paar Bilder von der Bühnenpräsentation und anschließenden Siegerehrung.
Alle Sieger kann ich, ehrlich gesagt, gar nicht mehr nennen – Entschuldigung dafür! Abgebildet ist aber Kris Bülow, Siegerin in der Kategorie Airbrush und das Team Farbträume um Michaela Zeng, die den ersten Platz in der Kategorie „Special Effect“ verteidigen konnte. Michaela Zeng wurde zudem mit dem Ehrenpreis „The Ferenc Hottya Award“ ausgezeichnet.
Am Montag gibt es dann zum Abschluss noch Bild von der genialen Schwarzlicht-Performance. Das sollte man nicht verpassen!
Diese Undead DragQueen ist im Rahmen des Bodypainting Festivals Maskerade in Venlo entstanden. Das Team von FARBtRÄUME hat dafür den 2. Platz in der Kategorie Facepainting Special Effects bekommen. Und ganz wichtig, Rames wurde als Model of the Year ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank, dass Du so einen Spass wie unten mitgemacht hast!

Oops - The Undead DragQueen - Painting by FARBtRAEUME - Photo by Marcus Locher
Weitere Bilder vom Festival gibt es bereits im Post Maskerade 2008 in Venlo und folgen in der nächsten Zeit, nach dem ich die Masse der Bilder gesichtet und den Künstlern zukommen habe lassen.
Weitere Bodypainting-Bilder in meinem Portfolio und immer wieder aktuell per RSS-Feed:
Die in diesem Post gezeigten Bilder wurde von Marcus Locher aufgenommen. Das Urheber und Nutzungsrecht liegt ausschließlich bei Marcus Locher und/oder dem Bodypainting Künstler bzw. Event-Veranstalter. Alle Aufnahmen sind ausschließlich zu nicht kommerziellen Zwecken aufgenommen und werden ausschließlich nicht kommerziell verwendet. Ein Link oder Trackback auf diesen Beitrag oder blog.magistus.de ist selbstverständlich sehr gerne gestattet.
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All photos are copyright by Marcus Locher, the painter and/or the event organizer. No distribution allowed with out permission by the rights owner! All rights reserved!
Im Rahmen des tollen Akt-Shootings mit der hinreißenden Voluta haben wir auch noch mit Packpapier und Wasser gespielt um einen besonderen Effekt zu erzielen. Leider bin ich mir nicht ganz schlüssig, ob ich damit wirklich zufrieden bin. Aber schaut selbst:
During the great nude art shooting with the beautiful model Voluta we tested some special effect with packing paper and water. But I’m not sure if I’m really satisfied with it. Please have your own look:

Riped Off - Akt SFX - By Magistus.de
Weitere Bilder aus der Akt Serie mit Voluta: // Additional Pictures of the Nude Art series with Voluta:
Einige weitere Bilder aus dem Shooting, folgen im Laufe dieser Woche.
Some additional pictures from this shootingwill follow through out this week.
Die in diesem Post gezeigten Bilder wurde von Marcus Locher aufgenommen. Das Urheber und Nutzungsrecht liegt ausschließlich bei Marcus Locher. Alle Aufnahmen sind ausschließlich zu nicht kommerziellen Zwecken aufgenommen und werden ausschließlich nicht kommerziell verwendet. Ein Link oder Trackback auf diesen Beitrag oder blog.magistus.de ist selbstverständlich sehr gerne gestattet.
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All photos are copyright by Marcus Locher. No distribution allowed with out permission by the photographer! All rights reserved!
Heute Nacht ist Halloween!! Deshalb keine Beschwerden über diese Horror-Bilder
Übrigens kam dabei natürlich kein Model zu schaden!

Horror Halloween - By Marcus Locher
Die Bilder entstanden im Rahmen eines tollen und sehr interessanten Special-Effect-Workshops für Fotografen von FARBtRÄUME – war echt super! Und ein großes Dankeschön an die tollen Modelle!
Außerdem gibt es die Painting von diesem aber auch von den Vorjahren in meinem Bodypainting-Portfolio.
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Es wurde zeit, dass ich mal wieder ein neues Passfoto bekomme. Natürlich ganz nach den neuen deutschen biometrischen Richtlinien, deswegen lach ich auch nicht. Ich bin mir nur nich sicher, ob ich bei der Auswahl der Visagistin nicht einen Fehler gemacht habe!
O.k., nein, war mein aller erster Model-Versuch mit einem tollen Facepainting von Michaela Zeng (FARBtRÄUME) und Fotograf Merlin1.
War ne ganz tolle Erfahrung und hat viel Spaß gemacht, auch wenn das Kettenhemd ca. 30 Kilo gewogen hat. Trotzdem bleibe ich in der Zukunft doch lieber hinter der Kamera.
Ach ja, in der Zwischenzeit sehe ich wieder normal aus. Und ja, es ist eine Verbesserung!
Ein paar weitere Bilder aus der Facepainting-Session gibt es die nächsten Tage.