Bei „Desert Wars“ habe ich lange überlegt, ob ich das Bild in dem von mir sonst ja sehr beliebten, sterilen weißen Hintergrund des Studios belassen soll. Das Bild hätte dann wohl einen Titel wie „Action Fight“ oder ähnliches bekommen.
Da ich im Moment ja aber am testen der Möglichkeiten von Composings bin, habe ich mich dann doch dafür entschieden das Bild etwas „zu pimpen“. Aus einem Querformat ist dann ein Hochformat geworden, aus dem weißen Hintergrund eine Salzwüste. Mit etwas Lichteffekt in PS hat es dann auch mit der Freistellung ganz gut geklappt und nach dem ich den Hintergrund gespiegelt war ich sogar einigermaßen mit dem Schatten am Boden zufrieden (ursprünglich war die Sonne rechts oben).
Auch wenn mir diese Composings sehr gut gefallen, das nächste Bild aus diesem Shooting wird wohl was klassisches in weiß werden…
„Black Virtuosity“ ist eines der Bilder aus meinem Shooting kurz vor Weihnachten, bei dem auch, eher zufällig, die Weihnachts- / Neujahrsgrüße entstanden sind. Das Styling, sowie Makeup und die Haare kommen von Tante Mimi und Firinn hat das ganze durch das tolle Posing veredelt. Vielen dank hier für die tolle Team-Arbeit.
Beim Styling bin ich mir nicht ganz sicher wie man es nennen soll, auf jeden Fall finde ich es sehr cool. Die Bearbeitung und sogar der Boden sind natürlich mal wieder sehr klassisch, weshalb es da nicht so viel zu sagen gibt.
More to come…
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Bei diesem Portrait habe ich lange mit mir gekämpft, was die Bearbeitung angeht. Letzt endlich habe ich mich dann für einen, wie soll ich sagen, männlichen Bearbeitungsstil entschieden. Speziell durch den direkten Blick in die Kamera und den fast schon aggressiven Ausdruck empfand ich es falsch, hier einfach glatt zu bügeln.
Deshalb habe ich hier fast überhaupt nicht weich gezeichnet, statt dessen die Kontraste verstärkt und die Details hervor gehoben, teilweise habe ich sogar selektiv nicht nur die Augen sondern auch die Haut nach geschärft.
Ja, mich hat es etwas gepackt, mit dem Montieren von Hintergründen.
„Nude Underground“ ist auch wieder im Studio entstanden und war ebenfalls ursprünglich als klassisches HighKey-Magistus-Bild gedacht. Aber auch hier hat es mich gereizt noch etwas zu spielen.
So ist aus einem Studio-Bild, in Verbindung aus einem Non-People-Bild auch meinem Fundus ein neues OnLocation-Bild entstanden. Wie? Kurz gesagt, habe ich auf eine zweite Ebene den Hintergrund gelegt. Da das Vordergrund-Bild vor einem weißen Hintergrund fotografiert wurde, ist es mit dem Verrechnen nicht ganz so einfach.
Ich habe auf den neuen Hintergrund statt dem bei grauem Hintergrund üblichen „Ineinanderkopieren“ „Multiplizieren“ genutzt. Die Freistellung über eine Ebenenmaske war dann etwas mehr Arbeit als bei dunklen Bildern, ging aber ganz gut von der Hand. Zusätzlich habe ich noch zwei Lichtquellen eingefügt, um die Bilder etwas mehr verschmelzen zu lassen.
Noch eine Neuerung: Ich habe heute zum ersten mal diese hässlichen Copyright-Banner in die Bilder eingebunden. Nicht hübsch, ist mir klar, aber die Bilder hier bei WordPress stehen einfach so offen zur Verfügung, da wollte ich doch wenigsten einen kleinen Beitrag gegen die leidige RePost-Tumblr-Alle-im-Web-ist-kostenlos-Kultur leisten. Dazu aber vielleicht in der nächsten Zeit noch ein extra Artikel.
Und hier noch ein Bild ohne Composing aber vom selben Shooting:
„Summer Jeans“ fällt natürlich, was meine Bilder angeht, gehörig aus dem Rahmen, schon alleine, was die doch relativ wenig entsättigten Farben angeht, aber auch hinsichtlich Licht und vor allem Hintergrund. Denn das Bild ist im Studio entstanden und war als klassische Magistus-Jeans-Highkey-Aufnahme geplant.
Ich habe dann aber doch etwas experimentiert und ein passendes Hintergrund-Bild aus meinem eigenen Bestand gefunden. Durch verrechnen der beiden Ebenen in Photoshop und entsprechend relativ einfachem freistellen hat das, zumindest für meine Verhältnisse, ziemlich gut funktioniert. Nachträglich habe ich dann noch den Sonnenschein/-reflex hinzugefügt.
Mal schauen, in der letzten taste ich mich an das Thema Composing vorsichtig heran. Vielleicht kommt in diesem Jahr ein wenig mehr dazu…
Hier noch klassische Bilder aus dem selben Shooting:
Das heute Bild stammt aus einem Shooting Anfang 2011. Das Nude-Art Bild ist im Rahmen eines sehr coolen Jeans HighKey Shooting entstanden und ist, wie damals bei mir üblich, sehr entsättigt mit farblicher Betonung auf die Jeans-Shorts bearbeitet.
Neben dem umwerfenden Model finde ich das Posing in Verbindung mit dem knappen Schnitt und der leichten Schrägstellung des Bildes sehr spannend.
OnLocation Shootings haben natürlich immer einen besonderen Reiz, kann man doch etwas ungewöhnlichere Gegebenheiten, wie in diesem Fall eine vollverglaste Dusche, wunderbar nutzen. „Hot Shower“ ist schon das zweite Bild auch meinem super coolen Boy-Girl Shooting.
Wo „Lovely Fun“ die Sympathie u. den Spaß in Vordergrund stellte, ist „Hot Shower“ ein wunderbar erotisches Nude-Art Bild, das aber durch die Tonung, das Posing und das Spiel der Models in meinen Augen keines Falls billig wirkt.
Bei Fotografieren war es, mangels großer Softboxen, nicht ganz einfach, die Szenerie so auszuleuchten, dass zu keinen zu heftigen Reflexen kommt, man mich als Fotografie nicht in einer Spiegelung kommt und der Schattenfall nicht zu heftig wird. Nachträglich habe ich dann noch etwas entsättigt und den Weißabgleich etwas kälter eingestellt.
Hier noch das erste Bild aus diesem Shooting:
Bei „White Chair“ war es ein besonderes Vergnügen, mit den Grauwerten, der Entsättigung und natürlich bereits beim Fotografieren mit dem Licht zu spielen. Schließlich sollte weder das Model noch der Stuhl im Hintergrund verschwinden. Zudem bestand die Gefahr der Abschattung durch den Stuhl, auf Grund der doch etwas ungewöhnlichen Pose des Models.
Davon abgesehen hat mir hier die Perspektive in Verbindung mit dem Posing unter dem Stuhl sehr gut gefallen, vom umwerfenden Model natürlich mal ganz abgesehen.
Das Bild ist auch schon über ein Jahr alt, wurde hier aber noch nie gepostet…
Wie ja schon berichtet, haben meine Partner und ich seit Anfang Dezember ein neues Studio, in dem man jetzt cooler Wiese auch was richtig gut an der Decke befestigen kann. Klar, dass ich da einen Klassiker der Akt-Fotografie testen musste, die Schaukel.
In diesem Fall durfte mein Model mit einem langen schwarzen Tuch posieren, was wir als Schlinge zusammengebunden hatten. Es ist erstaunlich, was für verschiedene neue Möglichkeiten hier ergeben.
Beim heutigen, erste Bild hat sich eine für mich klassische HighKey Bearbeitung angeboten, sprich, das Bild ist im Grund komplett entsättigt und lebt von den S/W-Kontrasten.
Man darf gespannt sein, was da noch so alles bei uns im Studio an die Decke gehängt wird.
Man hört ja immer viel über Drehs mit Tieren, dass das eine absolute Katastrophe sei, super kompliziert, …. Das mag vielleicht bei kommerziellen Drehs oder Shootings der Fall sein. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass das eigentlich sehr gut funktioniert, mit den Tieren. Zumindest, wenn Sie so lieb sind wie Kurt. Man muss sich einfach Zeit lassen, keine Hektik verbreiten und in Ruhe auf das richtige Bild warten.
Wie auch immer, ich finde das heute Bild super süß und wollte deshalb das schon etwas zurückliegende Bild doch auf jeden Fall noch posten.
Übrigens war das nicht das erste Shooting mit Hunde-Model: