Foto-Info

Auf dieser Seite habe ich etwas Material zusammen gestellt, welches mir im Laufe der Zeit “über den Weg gelaufen” ist.

Model Release:
Wenn man gerne Personen fotografiert, egal ob auf Events, im Studio oder einfach so auf der Straße, ist eine Veröffentlichung im Internet der anderen öffentlichen Platformen sehr problematisch. Abhilfe schafft hier ein Model-Vertrag (Model Release).

Hier zwei Varianten eines Model Release die mir freundlicherweise von Patrick Labuschat (Assessor Jur.) erstellt wurden:

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Weitere Beispiele und Informationen zu diesem Thema findet man auch unter

Hinweis
Die oben verlinkten Dokumente sind Vorschläge!
Ich kann, darf und möchte keine Rechtsberatung geben und genausowenig behaupten, dass diese Vorschläge rechtlich sicher sind!
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Model-Posen:
Als kleinen Anhaltspunkt für die ersten Shootings können Posen-Vorlagen dienen.

Eine große Zahl davon findet man z.B. bei http://www.dreamnude.de/ im Download-Bereich.

Ein kostenlose Posing-Guide gib es unter http://www.fotoart-dr.de/meine-arbeiten.html

Oftmals findet man Anregungen auch einfach in Modezeitschriften oder ähnlichem. Lasst Euch davon aber nur inspirieren, versucht nicht krampfhaft die Posen “abzuarbeiten”. Nur über das eigene Experimentieren sammelt man Erfahrung und findet Sicherheit im Umgang mit dem Model.

Wie findet man Modelle für TfP-Shootings:
Wenn mir vor vielleicht zwei Jahren jemand gesagt hätte, dass ich irgend wann mal so viele Shooting-Anfragen bekomme, dass ich Probleme habe, sie alle wahr zu nehmen, hätte ich nur gelacht.

Tatsache ist aber, dass man als seriöser Fotograf, der sich der People-Fotografie verschrieben hat, durch aus gute Chance hat Modelle zu finden. Im übrigen auf TfP-Basis, nicht Pay – Pay ist natürlich ein gutes Stück einfacher, am Anfang vielleicht auch nicht ganz zu vermeiden.

Hier findest Du Tipps, wie es geht: Foto-Tipp: Modelle finden ist nicht schwer!

Monitor Kalibrierung kostengünstig:
Wahrscheinlich jedem ist es schon mal passiert, dass er an einem Computer ein Bild bearbeitet hat und es anschließend zum Belichter gab oder es ins Internet geladen hat. Das Resultat war dann oft ein wesentlich dunkleres oder helleres Ergebnis als ursprünglich gedacht. Die häufigste Ursache dafür ist, dass der Monitor falsch eingestellt war.
Abhilfe schaffen teure Hardware/Software-Lösungen, es geht aber auch einfach und kostengünstiger (wenn auch vielleicht nicht so perfekt):

Der Monitor sollte mit Helligkeit und Kontrast so eingestellt werden, dass alle Felder im Graukeil zu unterscheiden sind.

Graukeil

Unter der URL http://www.simpelfilter.de/farbmanagement/monitorkalib.html findet man unheimlich viel zum Thema.

Faustregel: Verschlusszeit = 1/Brennweite
Ich bin heute mal wieder über einige unscharfe Bilder gestolpert, die ich mit meinem Tele (70 – 300 mm) gemacht habe und musste an die alte Faustregel

Verschlusszeit = 1/Brennweite

denken (und mich fragen, warum ich sie nicht beherzigt habe).

Was meine ich damit? Nun, mit zunehmender Brennweite nimmt die Gefahr des verwackelns zu. Gleichzeitig kann ich dem entgegen wirken, in dem ich kürzere Verschlusszeiten verwende. In der Praxis hat sich deswegen die genannte Faustregel bewährt.

  • Mache ich also ein Foto mit 50 mm, reicht mir eine Verschlusszeit von 1/50 Sekunde aus.
  • Nutze ich dagegen eine Brennweite von z.B. 200 mm sollte ich eine Verschlusszeit von 1/200 oder kürzer verwenden.

Achtung, bei DSLRs nicht die Brennweitenverlängerung (Crop-Faktor) vergessen, also die Brennweite ca. mal 1,5 rechnen (weicht von Hersteller zu Hersteller etwas ab)!

Und wenn man nicht auf die benötigte Verschlusszeit kommt? Tja, dann reicht vielleicht schon ein Objektiv mit Bildstabilisator aus. Aber es muss ja nicht immer gleich ein neues Objektiv sein, denn auch mit Bildstabilisator kommt man schnell an die Grenzen. Deshalb wird man um das gute alte Stativ wohl manchmal nicht herum kommen.

Weitere Infos zum Thema “Verwackeln”: hier klicken

IPTC – Was ist das, für was wird es verwendet:
IPTC oder eigentlich IPTC-NAA-Standard wurde vom International Press Telecommunications Council zur Speicherung von Textinformationen in Bilddateien geschaffen. IPTC Informationen werden direkt “im Bild” gespeichert und werde damit immer mit dem Bild “mitgereicht”. Informationen die üblicherweise in den IPTC-Informationen gespeichert werden sind Copyright-Informationen, Beschreibungen zum Thema, Aufnahmeort, Länderkennungen und weitere beschreibende Informationen. Sehr wichtig sind dabei die ebenfalls zu speichernden Stichwörter, mit denen eine Verschlagwortung des Bildes erreicht wird (ähnlich den Tags bei wordpress.com).

Da viele Bild-Verwaltungsprogramme auf die IPTC-Informationen, insbesondere die Stichwörter, zurückgreifen können, hat man mit den IPTC-Daten ein programmunabhängiges Medium für seine Bilder-Verwaltungs-Kriterien (insbesondere für seine Stichwörter). Ich selbst nutze insbesondere die Stichwörter, auch wenn Lightroom eine eigene Verwaltung hat.

Weitere Informationen zum Thema natürlich unter

http://de.wikipedia.org/wiki/IPTC-NAA-Standard

Übrigens greift auch Spotlight auf die IPTC-Daten zurück. Damit ist die Suche nach bestimmten Bilder auf dem Mac wesentlich vereinfacht.

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Pixel-Grafik in Vektor-Grafik umwandeln
Will man sich ein Logo erstellen, kommt man irgend wann unweigerlich an die Stelle, an der man mit einer Pixel-Grafik nicht mehr viel anfangen kann.

Wohl dem, der von vorn Herein ein Logo mit einem entsprechenden Programm wie CorelDraw oder Adobe Illustrator gearbeitet hat und dieses sein eigen nennt.

Ich gehöre nun aber eben der fotografierenden Zunft an und arbeite in der Regel mit Pixel-Bildern. Als ich mir jetzt aber T-Shirts mit meinem Logo bestellen wollte, fing das Problem an. Der Druck auf schwarze Textilien, mit transparentem Hintergrund und auch noch in möglichst guter Qualität ist nur möglich, wenn man dem Drucker eine entsprechende Vektorgrafik liefert. Da ist dann guter Rat teuer, aber es gibt ja noch das Internet und diverse Foren und so wird man fündig.

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Für mich hat sich bestens das Pogramm Inkscape bewehrt. Es handelt sich dabei um eine Open-Soure-Variante eines Verktorgrafikeditors und kann mit den oben genannten kommerziellen Produkten ganz gut mithalten.

Dort importiert man seine Pixel-Grafik und kann sie dann entsprechend vektorisieren lassen. Wie das am besten gemacht wird, findet man z.B. im Inkscape: Guide to a Vector Drawing Program im Kapitel Tracing Bitmaps.

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Trace your bitmaps with Vector MagicEine weitere Möglichkeit, aus Bitmaps eine Vektorgrafik zu bekommen, ist der zum Teil kostenlose Internet-Service Vector Magic. Bei Vektor Magic kann man seine Bitmap-Datei (JPEG, PSD, uvam.) hochladen und wird dann sehr anwendrfreundlich durch diverse Einstellungen geführt, bis dann am Ende die vektorisierte Grafik als Download zur Verfügung steht. Allerdings kann man kostenlos nur auf eine PNG-Datei zurück greifen. Möchte man auf die für den Druck benötigte EPS-Datei zu greifen, benötigt man sogenannte Tokens. 5 Tokens kosten dabei 14,05 USD (Stand 28.05.2008), was nicht wirklich teuer ist, bedenkt man, dass ein bekannte Shirt-Drucker 15 Euro für die Umwandlung verlangt.

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Low-Key – Was ist das, wie wird es gemacht:

Wenig ist manchmal mehr! Dieses Statement trifft auch oder insbesondere auf die People-Fotografie zu. Das reizvolle verhüllen in der Akt-Fotografie muss aber nicht unbedingt durch Accessoires wie Kleider oder Tücher erfolgen. Verhüllen kann man auch mit Licht oder viel mehr mit gezieltem nicht Vorhandensein von Licht, also Schatten.

In der Low-Key Akt-Fotografie (Low-Key ist auch eine Landschafts-Nachtaufnahme), geht es darum die Konturen des Körpers oder von Körperdetails des Models durch den gezielten Einsatz von Licht und Schatten heraus zu arbeiten.

Das bedeutet, dass große Teile der Bilder im Dunklen verborgen bleiben oder nur zu erahnen sind.

In der Regel erreicht man das mit sogenanntem Streiflicht und einer Belichtungsmessung (Spot-Messung mit der Kamera oder mit einem externen Belichtungsmesser) auf die beleuchteten Stellen des Körpers.

Hier ein Beispiel für ein sehr einfaches Licht-Setting mit nur einem Blitz (Scan aus meinem Notizbuch):

Low-Key-Skizze - by Marcus Locher

Hier ein paar Beispiele aus meinem eigenen Portfolio die fast alle mit dem oben genannten Setting oder einer kleinen Variation entstanden sind:

DropsShadowsThe HeartWet DetailsShadow and LightBlack & White No. 2 - Akt / Nude-Art - Norah S. - by Marcus Locher - all rights reserved!Black & White - Akt / Nude-Art - Norah S. - by Marcus Locher - all rights reserved!Silver Hair - Akt - Norah S. - by Marcus Locher - all rights reserved!

Und hier noch ein paar Links zum Thema Low-Key-Fotografie:

- Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Low-key-Fotografie
- Fotocommunity.de: http://www.fotocommunity.de/info/LowKey
- Flickr Low-Key Group: http://www.flickr.com/groups/lowkey/

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Software rund um die Fotografie:

Die folgende Software (hauptsächlich für Mac OS X) kann ich aus eigener Erfahrung jedem empfehlen:

Kommerzielle Software (mit Links zu Amazon.de):

Freeware / Shareware:

Mit den genannten Programmen kann ich meinen persönlichen Workflow ideal abbilden und war bis jetzt immer sehr zufrieden. Natürlich nutze ich auch die Mac-eigenen Bordmittel wie die Vorschau oder Spotlight, iPhoto allerdings so gut wie überhaupt nicht. Fragen? Fragen!

Links zu versch. Themen der Fotografie:

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Die auf dieser Seite gezeigten Bilder wurde von Marcus Locher aufgenommen. Das Urheber und Nutzungsrecht liegt ausschließlich bei Marcus Locher. Alle Aufnahmen sind ausschließlich zu nicht kommerziellen Zwecken aufgenommen und werden ausschließlich nicht kommerziell verwendet. Ein Link oder Trackback auf diesen Beitrag oder blog.magistus.de ist selbstverständlich sehr gerne gestattet.

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