Eines der wichtigsten Features bei Lightroom sind die sogenannten Presets oder Vorgaben, mit denen man Entwicklungseinstellungen speichern und dann, sozusagen als gespeicherten Filter, jederzeit auf andere Bilder anwenden kann.
Diese Presets erleichtern die Arbeit enorm, weshalb ich heute in einem kleinen Video-Tutorial zeigen möchte, wie ich mit den Presets arbeite (am besten in HQ anschauen!):
.
Das im Video erstellte Preset könnt Ihr Euch, wie versprochen, unter diesem Link herunter laden:
Comic-Style-Magistus.lrtemplate
Mit diesem Preset, und im Anschluss noch etwas Photoshop-Arbeit, habe ich diese Bilder erstellt (click für XXL):
Die Bilder wurden im Rahmen eines sehr genialen Shadowrun-Outdoor-Shootings fotografiert. Inspiriert durch die Bilder aus den Shadowrun-Rollenspiel-Regelwerken.
Adobe hat ein neues Update für Lightroom mit der Version 3.4.1 veröffentlicht: http://adobe.ly/m9DeX2
Da mein Adobe Lightroom Preset “Entsättigt-Metall-Aquamarin” in die Sammlung der aktuellen Digital PHOTO CD aufgenommen wurde, kann es so schlecht wohl nicht sein.
Deshalb heute das Bild “Summer Country Side“, entstanden vergangenen Sommer in der nähe von Darmstadt und das dazugehörende Lighroom-Preset:
Und hier das Preset für Adobe Lightroom 3 (zur privaten, nicht kommerziellen Verwendung):
Entsättigt-Metall-Aquamarin.lrtemplate
Das Preset wirkt am besten bei eher etwas dunkleren Motive bei denen man einen gewissen Sepia/Metallic-Effekt erzielen möchte. Aber, probiert es einfach selbst aus!
Lightroom von Adobe bietet wunderbar praktische Funktionen Bilder zu sortieren, zu taggen und farblich zu kodieren.
Direkt nach einem Shooting werden bei mir dei Bilder direkt über die Sterne-Funktion bewertet und über das einen Farbmarkierungssatz werden die Aktionen die ich mit den Bildern fest gelegt. Das ermöglicht es mir, anschließend schnell auf die Top-Bilder zu zugreifen, auf Bearbeitungswünsche meiner Modelle einzugehen und die Kontrolle über eine große Zahl an Bildern zu behalten.
Wie ich dabei vorgehe, habe ich in meinem zweiten Video-Tutorial als YouTube HD-Video aufgezeichnet:
Wie geht ihr bei der Sortierung und Bewertung Eurer Bilder vor?

Als ich vor über Jahren das erste mal meine RAW-Bilder der Nikon D70s in Lightroom importiert hatte, gab es einen Effekt, der mich bis gestern verfolgt und geärgert hatte.
Kurz nach dem Import wurden meine Bilder nämlich so am Monitor dargestellt, wie ich sie am Monitor meiner Kamera gesehen hatte, aber dann, nach dem Lightroom das RAW quasi selbst entwickelt und nicht mehr auf das eingebettete Bild zurück griff, wurde das Bild etwas flauer, Hauttöne passten nicht mehr so richtig und ich war erst mal unzufrieden.
Natürlich habe ich durch entsprechende Vorgaben und spielen an den verschiedensten und in Lightroom ja reichlich vorhandenen Reglern meine Einstellung gefunden. Geblieben ist aber dieser nervige effekt, direkt nach dem Import.
Da ich sehr lange mit Lighroom 1.x gearbeitet habe, bin ich leider erst jetzt, vor zwei Wochen, auf die neuen, zusätzlichen Kamera-Profile gestoßen, die es im Entwicklungs-Modus unter Kamerakalibrierung zu finden sind. Und voila, mit dem Profil “Camera D2X Mode 1″ bin ich sehr zufrieden und habe diese Einstellung jetzt direkt für den Import von NEFs eingestellt.
Wie, wo und was man da einstellen kann, findet Ihr in meinem aller ersten HD-YouTube-Video-Tutorial:
Ich hoffe, Ihr konntet mir folgen und was mit dem Video anfangen, auch wenn es leider etwas von der Auflösung hinkt!
Photoapar.at hat eine Blogparade zum Thema Foto-Organisation und Sicherung gestartet. Wie er berichtet, hat ihn der Albtraum eines jeden Fotografen ereilt, ein Festplatten-Crash des Fotoarchivs. Da ich in dieser Beziehung auch eine enorme Paranoia habe, hier mein Beitrag zu dieser Blogparade:
Alle Bilder werden bei mir direkt nach einem Shooting auf die interne Platte gezogen und bevor ich sie von den CFs runterlösche erst mal auf DVDs gesichert. Selbig schaffe ich dann in unregelmäßigen Abständen zu meinen Eltern. Nach dem die Bilder dann mit Metadaten versehen wurden und eine Auswahl bearbeitet wurde, speichere ich die Bilder auf eine externe HDD von WD. Diese HDD wird dann regelmäßig auf einen zweite HDD gebackupt.
Immer wenn wieder ein Satz neuer Bilder auf der Bilder-HDD dazu gekommen ist. Und eben auf DVD immer direkt nach dem Shooting. Sozusagen die Sicherung meiner digitalen Negative.
Immer in RAW, Bilder die fürs Web optimiert wurden in JPEG, die Bearbeiteten Bilder speichere ich als PSD.
Nach Ort, und Art der Aufnahmen, sprich Thematisch und Geographisch. Da ich aber alles mit Lightroom archiviere und organisiere, wird dei Ordnerstruktur zunehmen weniger wichtig, die Meta-Daten dafür immer wichtiger. Deshalb wird bei mir auch regelmäßig ein Backup der Lightroom-DB gemacht.
Siehe oben, ich arbeite sehr viel mit Lightroom, habe mit IPTC allerdings schon recht früh angefangen und das bis jetzt zum Glück auch konsequent durchgezogen.
Adobe Lighroom und Adobe PS und wenn ich mal durch ein Verzeichnis “surfen” möchte, Xee. Alles auf dem Mac. Als Backup-Software nutze ich iBackup.
Soweit von meiner Seite, wer selber mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Alle Details gibt es natürlich bei Photoappar.at.
Seit heute steht die zweite Version von Adobes Lightroom zur Verfügung. Das Upgrade von 1.x auf 2.0 kostet in der Download-Variante um die 120,00 Euro und steht sowohl für Mac als auch Windows zur Verfügung.
Die Version 2.0 wartet mit einigen zusätzlichen Funktionen in der Bildentwicklung auf, so können nun beispielsweise auch nur Bildteile nicht destruktiv editiert, z.B. aufgehellt werden. Zudem unterstützt 2.0 jetzt zwei Monitore und verfügt über eine Schnittstelle für externe Plugins.
Im Adobe Lightroom 2 Learning Center hat der Hersteller interessantes und lehrreiches Material zur Arbeit mit der neuen Version zusammen gestellt.
Adobe ermöglicht jetzt mit “Lightroom Exchange” den leichteren Austausch von Plug-Ins und Presets für Adobe Lightroom. In der Online-Plattform können Entwickler ihre Tools kostenlos aber auch gegen Geld zur Verfügung stellen.
Eine schöne Sache, sicherlich werde ich da häufiger vorbei schauen.
Es ist soweit! Nach dem das letzte update, die Version 1.4 von Adobe nach massiven Problemen schnell wieder zurück gezogen wurde, steht jetzt ein neues Update in der Version 1.4.1 für Windows und Mac zur Verfügung.
Bisher wird noch nicht von Problemen berichtet, die Empfehlung, vor dem Update ein Backup anzulegen, sollte aber auf jeden Fall berücksichtigt werden. Das gilt aber sicherlich nicht nur für LR-Updates.
Hier die Links zu den Downloads: Mac // Windows
Danke an … nachbelichtet für den Hinweis.
Adobe hat jetzt unter dem Link http://labs.adobe.com/technologies/lightroom/ eine erste Public Beta Version von Adobe Lightroom 2.0 veröffentlicht.
jeder interessierte User kann sich die Version herunterladen und ausgiebig testen. Besitzer der 1.3er Version können ihren Licence-Key auch in die Beta eingeben, für die anderen Nutzer ist Version auf 30 Tage limitiert.
Die Beta-Version ist zur Nutzung parallel zu 1.3 designed und kann die Datenbank von 1.3 auch nicht übernehmen. Es wird dringend empfohlen, die Hinweise auf der Download-Seite zu beachten.
Mit der Version 2.0 Beta hat man das erste mal die Möglichkeit, die neuen Features, wie z.B. die Unterstützung von einem weiteren Monitor, verbesserte Organisations-Tools und Print-Erweiterungen zu testen.