Warum ich ein Grafiktablett nutze

Bamboo Grafiktablett - Instagram-Picture by MagistusSchon länger nutze ich ein Grafiktablett von Wacom. Zwar eines der kleinsten, ein Bamboo, ohne ginge aber nicht mehr.

Warum? Am Anfang war es einfach Neugier und dann bald Frust. Frust über die ungewohnte Arbeit und die anfänglich auftretenden Kontroll-Probleme des Cursors. Bleibt man aber am Ball, merkt man recht bald die Vorteile eines solchen Tabletts.

Nicht nur, dass man mit dem Mauszeiger, Pinsel, Cursor, …. nahtlos und schnell von einer Ecke des Arbeitsbereiches zum anderen springen kann. Man ist mit dem Stift wesentlich präziser als mit einer Maus.

Wahrscheinlich liegt das am seit der Grundschule geübten Umgang mit Stift und Papier, aber auch an der insgesamt präziseren Technik.

Was ich speziell bei der Bildbearbeitung zu schätzen gelernt habe, ist die Möglichkeit mit einer kleinen Handbewegung lange Striche und je nach Druck auf den Stift, mit unterschiedlicher Dicke ziehen zu können. So etwas wäre mit einer Maus nur mit nach setzen möglich, die Beeinflussung der Dicke im Grund überhaupt nicht.

Auch bei der Beautyretouche geht die Arbeit wesentlich schneller von der Hand. Man springt quasi von Arbeitsbereich zu Arbeitsbereich und muss dort nicht erst “hinfahren”. Zudem hat man mit dem Stift einen intuitiveren Umgang mit den Pinselwerkzeugen und eine bessere “Linienführung”.

Keine Frage, ohne etwas Übung geht es nicht. Und danach nicht mehr ohne…. :-)

Übrigens hat das Tablett nie meine Maus komplett ersetzt. Schon, weil ich zwei Monitore nutze und das Tablett eigentlich am sinnvollsten nur einen Monitor abdeckt. Sprich, für den normalen “Mausverkehr” bin ich bei der (Magic-)Maus geblieben, nur für die Bildbearbeitung nutze ich das Tablett.

Wie sind Eure Erfahrungen mit einem Grafiktablett. Habt Ihr es schon mal ausprobiert?

6 Antworten zu “Warum ich ein Grafiktablett nutze

  1. Ja, Erfahrungen hab ich damit auch.
    Gekauft (auch Wacom) getestet – wirklich bemüht, nach zwei Monaten ununterbrochenem Frust – Ab in den Schrank – da ‘wohnt’ das Tablett noch heute und erinnert mich daran, für Sachen, die ich noch nie vorher live getestet und für gut befunden habe, kein Geld Auszugeben.

    Was andere ‘gut finden’ – die drucksensitive Spitze des Stifts, die die Werkzeuggröße bestimmt, macht mich wahnsinnig – es ist in meinen Augen völlig unmöglich, so zu arbeiten, ohne zu wissen, welche Größe die Werkzeugspitze hat oder haben wird.

    Naja, Try&Error – das gehört dazu ;)

    Gruß

    Markus / Sirius77

  2. Mir gehts genau wie Sirius. Gekauft intensiv getestet und für nicht gut genug befunden. Ich bin trotz wirklich viel Geduld mit dem Teil leider nicht zufrieden damit. Vor allem bin ich mit der Maus deutlich präziser und schneller. Aber vielleicht werde ich es nach diesem Artikel ja nochmal auspacken und ihm eine zweite Chance geben. :-)

    • Also gerade bei der Präzision hat mit das Tablett unheimlich geholfen. Auch was einen dünn auslaufenden Strich angeht, habe ich noch keine Lösung mit der Maus gefunden.
      Glaube ein Tablett liebt oder hasst man… :-D

  3. @Sirius,
    ich kann dein Problem nicht nachvollziehen. Die Druckintensität der Werkzeugspitze lässt sich im Konfigurations-Tool zum Pad nämlcih individuell einstellen. Wenn du sie auf ganz hart stellst, sollte das Pad auf die minimalen Druckveränbderungen, die man bei normalen Gebrauch immer erzeugt, garmehr so reagieren, dass sich die Werkzeuggrößen/Linienstärken ändern.

    Ansonsten ist der Umgang mit einem Stift, gerade bei Beautyretousche, Objektmarkierungen, Maskierungen usw. deutlich einfacher, als mit einer Maus, die man sie so exakt schieben kann. Vor allem nicht in einer flüssgen, durchgehenden Bewegung.
    Wer hat schon gelernt, mit einem Stück Seife zu zeichnen?

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